ever dream... Fanfictions written by Camryn

Welcome...

...to Camryn’s FF-World.
{Refresh}

Home

About Contact Guestbook Exit

Categories

[x]...Love/Drama
[x]...Humor
[x]...Shonen Ai
[x]...Oneshots

Copyright

Sämtliche Texte unterliegen meinem Copyright, wenn nicht anders vermerkt.

mein erster Oneshot überhaupt.. dementspechend schlecht & fantasielos ist er auch... ich weiß, dass Rechtschreibfehler drin sind, aber ich mag sie nicht korrigieren :P

The End
You've still got my heart

Jetzt stehe ich hier in meinem Hotelzimmer. Alleine. Meine Reisetasche ist gepackt. Hinter mir liegt die wahrscheinlich schönste Woche meines Lebens – eine ganze Woche mit den Jungs von Tokio Hotel. Ich habe im „Rette Mich“ Clip mitgespielt. Wie ich dazu gekommen bin? In der BRAVO gab es einen Artikel, in dem darüber berichtet wurde, dass ein Mädchen im neuen Video von TH die Freundin von Bill darstellen durfte. Man musste nur einen Steckbrief einschicken, ein paar Angaben machen und das Ganze ein bisschen gestalten. Dann wurden die besten 25 ausgewählt und es gab ein Casting. Natürlich habe ich mitgemacht – wer hätte das nicht? Ich hab nie daran gedacht, gewinnen zu können. Und dann war ich plötzlich unter den ersten 25 und wurde zum Casting eingeladen. Dort wurde die endgültige „Gewinnerin“ festgestellt – ich! Ich konnte es schon kaum fassen, unter den ersten 25 zu sein, aber das toppte echt alles. Eine Woche Clipdreh mit Tokio Hotel. Ich wäre beinahe geplatzt vor Freude. ICH durfte Bills Freundin spielen und dabei die vier Jungs hautnah miterleben! Das hätte ich mir niemals erträumt. Und es kam noch besser: ich habe gleich am Anfang festgestellt, dass die Jungs noch viel netter und cooler drauf waren, als ich gedacht hatte. Ich hab ganz schnell meine Schüchternheit vergessen und wir hatten jede Menge Spaß. Nichtmal das lange Drehen nervte mich, dazu war es viel zu cool. In drei Szenen habe ich mitgespielt: Zuerst sollte ich mich im Haus mit Bill streiten, dann alleine durch den Wald irren und schließlich die Kussszene mit Bill, der mir inzwischen gefolgt war. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass mir der Dreh der letzten Szene insgeheim am besten gefallen hat. Aber auch bei der Streitszene hatten wir einen Haufen Spaß – wir mussten ständig lachen. Schon ein bisschen krank, angeschrien zu werden und darüber zu lachen wie ein Irrer. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß dabei. Zu Bill hab ich sowieso gleich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt, habe mich die ganze Woche über super mit ihm verstanden. Die Filmküsse, die wir während dem Dreh ausgetauscht haben, haben sich allerdings mehr als nett & freundschaftlich angefühlt. Sie waren gut. Eigentlich mehr als gut. Ich hatte jedes einzelne Mal dieses Ziehen im Bauch. Wie jedes Mal, wenn er mich ansieht, mit mir redet oder mich berührt. Aber ich DARF keine Gefühle für Bill haben. Das habe ich die ganze Zeit gewusst. Schließlich musste ich nach einer Woche wieder gehen. Heute. In einer Stunde fährt mein Zug. Zaki, der Bodyguard und Chauffeur der Jungs, bringt mich zum Bahnhof. Innerhalb der letzten Woche hab ich ihn ganz gut kennengelernt und bemerkt, dass er ein echt netter Typ ist. Man kann gut mit ihm reden. Jetzt muss ich mich nur noch von Bill, Tom, Gustav und Georg verabschieden. Nur. Ich seufze und werfe mir meine Tasche über die Schulter. Dann mache ich mich auf den Weg nach unten in die Lobby, wo die Jungs meistens rumhängen, wenn sie gerade nichts zu tun haben. Dort finde ich sie auch. Ich stelle meine Tasche ab und fange an zu sprechen „Hey… ich wollte mich noch verabschieden… es hat total Spaß gemacht, mit euch zusammenzuarbeiten“ Georg steht von der Couch auf und drückt mich kurz. „Uns auch!“ Auch von Gustav werde ich umarmt. Er ist ein verdammt netter Kerl, immer lustig drauf, aber freundlich zu allen. Ich bin mir sicher, er kann auch sehr gut zuhören. Sogar Tom habe ich von einer ganz anderen Seite kennengelernt: er hat zwar andauernd die Klappe offen und auch immer einen Machospruch auf Lager, nimmt sich aber selbst nicht allzu ernst und kann richtig süß sein. Genau wie jetzt. Als er mich in den Arm nimmt, sagt er leise: „Pass auf dich auf, Kleine“ Ich drücke ihn nochmal ganz fest „Mach ich!“ Als ich ihn wieder loslasse, sehe ich, wie er in sich reingrinst und mir zuzwinkert. Tom eben. Ich muss lächeln. Dann kommt Bill auf mich zu, legt seine Arme um mich. Ich schmiege mich an ihn. Nur einmal. Mir wird bewusst, wie sehr ich mir wünsche, noch bleiben zu dürfen. Ich will noch nicht gehen. „Mach’s gut“ höre ich ihn flüstern. „Du auch“ meine Stimme versagt. Nein, jetzt bloß nicht weinen. Ich muss stark sein. Vorsichtig entwinde ich mich seiner Umarmung, schaue noch ein letztes Mal in seine wundervollen braunen Augen. Dann drehe ich mich um, schnappe meine Tasche und gehe zur Tür. Ich öffne sie und trete hinaus. Jeder Schritt fällt mir schwer. Aber da muss ich jetzt durch. Ich werfe meine Tasche in den Kofferraum.

Ich will gerade zu Zaki ins Auto steigen, als ich hinter mir Schritte höre. Ich drehe mich um und blicke in zwei braune Augen. Bill. Er sieht irgendwie nervös aus, zappelt rum. Er räuspert sich und fängt an zu reden: „Cammy… kann ich noch kurz allein mit dir reden?“ Ohne auf meine Antwort zu warten schnappt er sich meine Hand und zieht mich mit sich. Hinter dem Haus bleibt er stehen. Noch immer hält er meine Hand. Ich schaue ihn verwirrt an. Was soll das jetzt? Er sieht mich an, in seinen Augen liegt etwas unglaublich Warmes, Zärtliches. Irgendwie genieße ich seine Wärme, aber dass er nichts sagt, macht mich ganz verrückt. Ich will gerade anfangen zu reden, als er mir auch schon einen Finger auf den Mund legt und ein leises „Shhh…“ von sich gibt. Kann er nicht einfach sagen was er will? Er macht mich nervös. Endlich beginnt er zu reden. „Tut mir leid, ich konnte dich nicht einfach so gehen lassen… ich muss dir noch was sagen… Ich… ähm… Camryn, ich glaube, ich hab mich in dich verliebt.“ Er schaut verlegen zu Boden. Dieses Geständnis wirft mich vollkommen aus der Bahn. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Also lege ich nur meine Hand an sein Kinn, woraufhin er den Kopf wieder hebt. Ich sehe ihm tief in die Augen. Wieder einmal merke ich, wie leicht man darin versinken konnte. Sie scheinen so unglaublich tief. Langsam nähern sich unsere Gesichter. Ein Kribbeln breitet sich in meinem ganzen Körper aus. Ich schließe die Augen. Ich spüre seinen Atem auf meiner Haut. Unsre Lippen treffen sich. Seine sind so weich… mir wird total schwindlig. Alles um mich herum scheint sich zu drehen. Unsre Zungen berühren sich und wir tasten uns langsam vor. Die Zeit scheint stillzustehen. Doch genauso schnell wie dieser magische Moment gekommen war, verfliegt er auch wieder. Wir lösen uns voneinander. Er lächelt und streicht mir übers Gesicht. Es fühlt sich so gut an, so richtig. Warum kann es nicht für immer sein? Wenn wir früher von unseren Gefühlen füreinander gewusst hätten, hätten wir wenigstens ein paar Tage gehabt. „Bill… hör zu, ich hab mich auch in dich verliebt, gleich am ersten Tag. Aber das mit uns… es hat keine Zukunft, egal wie sehr wir uns das auch wünschen… es tut mir leid…“ Diesmal bin ich diejenige, die auf den Boden schaute. „Ich weiß“, sagt Bill. Seine Stimme zittert. „dann ist das jetzt wohl der Moment um uns zu verabschieden…“ „Ja“, sage ich leise. Wir umarmen uns ein letztes Mal und wieder scheint die Zeit stillzustehen. Am liebsten würde ich für immer so stehen bleiben, für immer in seinen Armen. Ich halte die Tränen zurück und löse mich von ihm, sehe ihm ein letztes Mal in die Augen. Die Augen, die ich so liebe. Dann drehe ich mich um und gehe langsam zurück zum Auto. Ich spüre seinen Blick im Nacken. Aber ich bin wie gelähmt. Auch während der Fahrt ändert sich mein Zustand nicht. Ich kann nicht klar denken, und mein Umfeld und meine eigenen Bewegungen nehme ich gar nicht richtig wahr. Wozu auch? Es ist sowieso sinnlos. Ich spüre nur irgendwann, dass mir jemand über den Kopf streichelt. Zaki. Ich glaube, er weiß Bescheid. Als wir am Bahnhof ankommen, nehme ich meine Tasche aus dem Kofferraum, murmelte noch ein „Danke“ zu Zaki. Zu mehr bin ich im Moment nicht fähig. Ich gehe zum Bahnsteig. Ich sehe, wie der Zug einfährt, der mich wieder zurück nach Hause bringt. Und dann kommen die Tränen. Ich weiß, dass es vorbei ist. Ich werde ihn nie wiedersehen.


Gratis bloggen bei
myblog.de