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Ein Shonen Ai Oneshot... wieder einmal ziemlich allgemein gehalten, so dass nicht ganz klar ist, um wen es geht...

Blutendes Herz

Warum? Warum kann ich nicht irgendjemanden lieben? Warum ausgerechnet dich? Dich, den Einzigen, den ich niemals kriegen kann, egal was passiert?

Ich kann nicht mehr. Und doch muss ich jeden Tag mit dir zusammen sein. Ich kann es nicht verhindern. Und ich will es auch gar nicht. Denn ohne dich kann ich nicht leben. Ohne deine Nähe. Ohne deine Liebe. Auch wenn sie nur freundschaftlich ist

Am Anfang hat es mir gereicht, von dir zu träumen. Dich anzuschauen. Doch jetzt ist das zu wenig. Viel zu wenig. Ich will mehr. Immer mehr. So ist der Mensch nunmal. Er will immer mehr, als er bekommen kann.

Ich sehe dich an. Deine perfekten Gesichtszüge. Dein wunderschönes Lächeln. Deine perfekten Lippen. Ich würde sie so gerne küssen, aber ich weiß, dass das nicht geht. Ich darf es nicht. Doch meine Sehnsucht nach dir wächst immer mehr. Mein Verlangen. Meine Zerrissenheit. Es wird mit jedem Tag schlimmer.

Ich darf dich nicht so berühren, wie ich es möchte. Ich darf dir nicht sagen, dass ich dich liebe. Denn dann würdest du dich von mir abwenden. Weil es abartig ist. Ekel erregend. Zumindest für dich. Für dich wäre es abstoßend, für mich wäre es die Welt.

Du würdest es nicht verkraften. Zu wissen, was ich für dich empfinde. Zu wissen, wie sehr ich darunter leide. Es würde dich kaputt machen. Das weiß ich einfach. Weil ich dich kenne. Vielleicht sogar zu gut.

Wo soll all das noch hinführen? Wie soll ich dich nur vergessen? Ich weiß es nicht. So langsam weiß ich gar nichts mehr. Die Dunkelheit um mich herum wird immer größer. Und irgendwann wird sie mich verschlingen. Dann bin ich endlich meine Schmerzen los. Doch auch meine Liebe zu dir wird dann verschwinden. Ich weiß nicht, ob ich das wirklich will.

Es wäre besser so, das ist mir klar. Aber es ist nicht das, was ich will. Alles was ich will ist deine Liebe. Ich will, dass du nur für mich lächelst, für mich lebst. Und doch werde ich das nie bekommen.

Liebe.
Vollendung.
Glück.

Wieso ausgerechnet ich? Und warum du? Fragen, die ich mir täglich stelle. Immer wieder. Doch egal wie oft ich darüber nachdenke, ich bekomme keine Antwort. Vielleicht weil es keine gibt.

Liebe ist nicht rational, das habe ich inzwischen verstanden. Man kann sie nicht kontrollieren oder erklären. Auch wenn man es sich von ganzem Herzen wünscht, so wie ich es tue. Vielleicht werde ich eines Tages aufwachen und erkennen, dass alles nur ein Traum war. Eine Wahnvorstellung. Vielleicht wäre ich dann in einer Nervenheilanstalt, aber trotzdem… Es würde alles leichter machen. Und doch habe ich Angst davor. Unheimliche, bedrückende Angst. Denn ich will dich nicht verlieren. Niemals. Und wenn ich mein Leben dafür geben müsste.

Jedes Mal, wenn du mich ansiehst, scheine ich innerlich zu verbrennen. Mein Herz ist nicht mehr weit davon entfernt, zu zerspringen. Weil ich meine Gefühle verbergen muss. Vor dir. Und vor den anderen. Sie dürfen es nicht erfahren. Das ist auch der Grund, warum ich immer wieder meine Tränen zurückhalte.

Aber nur weil ich nicht weine, heißt das nicht, dass es mir gut geht. Denn mein Herz blutet still und heimlich. Und niemand sieht meine Qual. Die Trauer, die mich erfüllt. Die Risse, die sich in meiner Seele bilden und immer tiefer werden. Den Schmerz, der nach und nach jedes andere Gefühl in mir erstickt. Einzig und allein ich kann all das spüren. Ich muss es ertragen.

Ganz alleine. Niemand hilft mir. Weil ich mit niemandem darüber sprechen kann.

Am Ende wird nur noch Leere da sein. Und unerträglicher, alles lähmender Schmerz. Ich spüre, wie er mich langsam von innen zerfrisst.

Ich könnte es dir auch einfach sagen, dir meine Liebe gestehen. Aber was dann? Du würdest mich verstoßen, dich ekeln. Denn die Liebe, die ich für dich empfinde, ist verboten.

Es gibt keinen Ausweg, keine Zukunft für dich und mich. Kein Wir. Nur du und ich.

Vielleicht werde ich eines Tages darüber hinwegkommen. Dich vergessen. Endlich wieder leben. Vielleicht werde ich mich neu verlieben. In jemanden, der meine Liebe erwidert. Ich habe zwar Angst davor, dich nicht mehr zu lieben, aber ich weiß auch, dass es mir nach dir besser gehen wird. Und da ist immer noch die Hoffung, dass etwas kommt nach dir. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt.

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