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Sämtliche Texte unterliegen meinem Copyright, wenn nicht anders vermerkt.

Die Fortsetzung zu "Between Heaven and Hell", allerdings 3 Jahre später als die Haupthandlung des ersten Teils.

Genre: Shonen Ai
Hauptpersonen: BillxTom
Sicht: Bill
Rating: PG12 bis PG14
Kapitel: noch unbekannt
Copyright/Disclaimer: siehe "About"
Warnung: Shonen Ai, Twincest

Between Heaven and Hell 2

~Kapitel 1~

„Bill!! Hast du mein Duschgel gesehen???“ „Ne… wieso sollte ich?“ grinsend steckt mein Bruder den Kopf zur Tür herein „Na weil du es ständig klaust!“ „Ph!“ ich schnaube scheinbar entrüstet, muss aber gleich wieder lachen „Nee… ich doch nicht, wie kommst’n auf SOWAS?“ ich reiße meine Augen unschuldig auf und klimpere mit den Wimpern. Jetzt lacht auch er „jaja, passt schon… ich will aber schon irgendwann noch fertig werden, also mach mal hinne mit der Schönheitspflege!“ ich schnappe meinen Waschlappen und schleudere ihn mit voller Wucht auf ihn. Zu spät. Er hat die Tür schon hinter sich zugemacht und ist geflüchtet. Typisch. Ständig mussten wir uns kabbeln, aber wie heißt das so schön: was sich liebt, das neckt sich. Ja, ich liebe meinen Bruder. Aber nicht so wie andere ihre Geschwister lieben. Unsere Liebe geht tiefer, ist mehr als nur Geschwisterliebe. Wir sind zusammen. Schon seit dreieinhalb Jahren. Ich glaube, ich bin noch nie glücklicher gewesen. Klar, es gibt immer mal wieder Streit oder Probleme, aber das ist in jeder Beziehung so. Und unsere Liebe ist noch nicht mal gesetzlich verboten. Es hat nur den Nachteil, dass wir sehr oft abgelehnt werden oder man uns beschimpft. Aber das ist uns egal. Wir haben ja uns. Und dass wir gar keine Freunde haben, stimmt auch nicht so ganz. Andy, schon seit der Grundschule unser bester Freund, hat immer zu uns gehalten. Ihm geht es sogar ähnlich wie uns. Er ist homosexuell und nun schon seit fast einem Jahr mit seinem Freund Felix zusammen. Auch der ist ein echt netter Kerl. Deswegen haben wir auch beschlossen, zusammen mit den beiden in Urlaub zu fahren, nach Mallorca. Zwei ganze Wochen lang. Morgen geht in aller Frühe unser Flieger. Das bedeutet, wir müssen schon um 4 Uhr aufstehen… na super. Aber es hat auch den Vorteil, dass wir dann schon vor dem Mittagessen dort sein würden und in Ruhe unser Hotel suchen könnten und so weiter. Wird schon gehen. Ich ziehe noch schnell meinen Lidstrich fertig, räume meine Sachen zusammen und marschiere dann aus dem Bad. Verblüfft schaue ich in Toms Gesicht. Er hat anscheinend die ganze Zeit vor der Tür gestanden… ts… „Was machst du den hier? Spionierst du mich etwa aus?“, beschwere ich mich. „Nein… aber du hast so lang gebraucht, da dacht ich schon, du vergnügst dich ohne mich“ er grinst mich dreckig an. „He!!“, ich knuffe ihn in die Seite. „Au…“ „Selbst schuld!“ ich strecke ihm die Zunge raus und gehe betont lässig den Gang entlang ins Wohnzimmer. Dort pflanze ich mich vor den Fernseher und schreie „Hey, Mäuschen! Was fürn Film soll mer gucken? Girls Club oder Eine wie keine?“ „hä? Sind doch beides voll die Schwulen-Filme!“ Leise kichere ich. „Schätzchen, wir SIND schwul“ „naja… hast auch wieder Recht…“ Tom steckt den Kopf zur Tür rein. „Ich geh nur nochmal schnell ins Bad, du weißt schon“ wieder dieses dreckige Grinsen. „Untersteh sich! Komm sofort hier her“ „Was, wenn nicht?!“ „Dann versohl ich dir den Hintern“ Er lacht. Mit so einer Antwort hat er wohl nicht gerechnet. Er watschelt ins Wohnzimmer und pflanzt sich neben mich aufs Sofa. „Soo… dann lass mal TV glotzen“ „Pff… und ich soll jetzt aufstehen und die DVD reintun, oder was?“ „Klar, wer sonst?“ Ich gebe mich geschlagen und stehe auf. Während ich zum DVD-Player laufe, motze ich absichtlich die ganze Zeit vor mich hin. Tom hasst mein Gemotze. Das bringt ihn voll auf die Palme. Und er ist so süß, wenn er sich aufregt. Gott. Noch vor drei oder vier Jahren hätte ich mich nicht getraut, so etwas zu denken. Geschweige denn, wirklich mit meinem eigenen Bruder zusammen zu sein. Aber nun ist es so. Und ich bin gottfroh darüber, dass ich ihn habe. „Also… Girls Club?!“ „Von mir aus…“ antwortet er gelangweilt. „Hey, so schlecht is der auch nich!“, sage ich, während ich mich wieder auf die Couch schmeiße. „Und außerdem..“, ich grinse ihn frech an, „kann man beim Fernsehen auch ganz andere Sachen machen als nur in die Kiste zu glotzen“ Er erwidert mein Lächeln und kuschelt sich an mich. Hach, ich liebe seinen Duft. Er riecht einfach super. Ich kann nicht genau beschreiben, nach was, aber für mich riecht er eben einfach nach Tom. Und das reicht mir auch als Erklärung…

~Kapitel 2~

„Zu schwul um wahr zu sein?“ zitiere ich das Mädchen, das gerade im Film zu sehen ist. „Gibt’s sowas?“ „Hm… ich kann’s dir zeigen“ „Ach, echt?!“ „Ja…“ Tom dreht sich auf den Bauch, so dass er halb auf mir liegt, den Kopf an meiner Brust. Er hebt den Kopf und protestiert sofort: „Hey, du musst schon runter kommen!“ „Komm doch du hoch“ Ich kichere. Ich weiß, dass ich albern bin. Und verrückt. Aber was macht das schon? Ich habe den besten Freund der Welt, und auch wenn er mein Bruder ist, er liebt mich. Und zwar so wie ich bin. Er ächzt und stemmt sich hoch, so dass sein Gesicht nur noch wenige Zentimeter von meinem entfernt ist. Seine Lippen nähern sich meinen und das bekannte Kribbeln im Bauch setzt wieder ein, so wie jedes Mal. Als sich unsere Lippen berühren, spüre ich etwas, das sich anfühlt wie ein Stormschlag. Dieses Gefühl habe ich jedes Mal. Und jedes Mal ist es wieder wundervoll. Schließlich lösen wir uns wieder voneinander und er sieht mir tief in die Augen. „Das ist zu schwul, um wahr zu sein“ Ich erwidere seinen Blick. „Nein. Das ist zu schön, um wahr zu sein.“ Wir küssen uns erneut, diesmal leidenschaftlicher. Ich fahre mit der Hand unter sein Shirt, unsere Zungen spielen miteinander. Doch plötzlich hält er meine Hand fest, zieht sich zurück und sagt frech: „Na na na… nur nichts überstürzen, Mäuschen! Willst du dir das nicht lieber für den Urlaub aufheben?“ Er grinst. „Hey, das kannst du mir doch nicht antun! Ich bekomm Entzugserscheinungen! Und wenn ich daran sterbe, bist DU schuld!“ Ich ziehe einen Schmollmund. Zum Glück hab ich das mal geübt. Aber es bringt letztendlich doch nichts. Er zuckt nur die Schultern und sagt: „Ach was, so schnell stirbt man nicht! Und außerdem – morgen um die Zeit SIND wir schon im Urlaub, und ein Tag hat gerade mal 24 Stunden!“ „24 Stunden“, stöhne ich. „Das halt ich nich aus! Komm schon, hab mal Mitleid mit deinem armen Schatz!“ „Pah! Vergiss es! Vorfreude ist doch die schönste Freude…“ und damit wendet er sich wieder dem Film zu, ohne mich auch nur noch eines Blickes zu würdigen. Pah.

***

Ich flitze mit dem Frühstückstablett in Toms Zimmer und rufe: „Aufstehen!! Hey, es geht in den Uuuurlaub!“ „Was?!“ Tom öffnet zuerst ein Auge, dann das zweite. So richtig auf kriegt er sie aber nicht. Es sieht zum Schreien süß aus, wie er so verpennt aus der Wäsche guckt. Ich muss lachen. „Hey du Schlafmütze, du musst aufstehen! In 2 Stunden fahren wir zum Flughafen!“ „2 Stunden… das is noch ne halbe Ewigkeit…“ und ehe ich mich umschauen kann, nimmt er mir das Tablett ab, stellt es neben sein Bett, packt mich am Kragen und zieht mich zu sich runter, um mich zu küssen. Schnell schnappe ich mir seine Hände, und setze mich auf ihn. Haha, es hat schon Vorteile, dass er so verpennt ist. Oder auch nicht. Ehe ich weiß, wie mir geschieht, richtet er sich ruckartig auf und schubst mich von sich runter.

„Hey!“, protestiere ich lautstark. Tom lacht nur und meint: „Tja. Hast du etwa gedacht ich lass’ mich so leicht rumkriegen?“ „Mhm… ja…“, maule ich, hebe das Frühstückstablett vom Boden auf und knalle es ihm auf den Schoß. „Da. Essen“ Ich betrachte ihn aus dem Augenwinkel. Beinahe hätte ich losgelacht. Er wirkt plötzlich total betreten, schaut mich mit großen Augen an. Ha. Die Masche zieht doch immer. „Bist du jetzt sauer?“, fragt er im Tonfall eines kleinen Jungen, der seiner Mama einen Streich gespielt hat. „Ph“, mache ich gekonnt schnippisch und drehe mich mit dem Rücken zu ihm.

Es dauert keine 10 Sekunden, dann spüre ich schon seinen Atem im Nacken, kurz darauf seine Lippen. Augenblicklich bekomme ich eine Gänsehaut. „Mhm… das magst du, he?“, murmelt Tom in mein Ohr. Am liebsten hätte ich mich sofort auf ihn gestürzt, aber noch spiele ich mein Spiel weiter. Als er mich küssen will, presse ich die Lippen zusammen, fest entschlossen, ihm keinen Einlass zu gewähren. „Komm schon, das ist nicht fair!“, nölt er und zieht einen Schmollmund. Unwillkürlich muss ich lächeln. Er versucht es erneut. Diesmal gebe ich nach und lasse mich von ihm zurück in die Kissen drücken.

~Kapitel 3~

Eine Weile liegen wir einfach nur da und küssen uns, dann fahre ich mit der Hand unter sein Shirt. Er richtet sich auf und grinst über beide Ohren. „Du hast doch nicht wirklich gedacht, ich falle darauf rein?“ Sein Grinsen wird immer breiter. „Ich weiß genau, dass dein Trotz nur gespielt war… und ich halte mich an meine Worte… nicht vor dem Urlaub“ Ich glaub’s ja nicht. Dieser hinterhältige Mensch. Das kann er doch nicht machen?! „Das ist ungerecht“, rufe ich empört, doch Tom ist schon von mir runtergeklettert und hat sich sein Frühstückstablett gekrallt. „Ich mach dir noch nicht umsonst Frühstück!“ „Bill?“, nuschelt er mit vollem Mund. „WAS?“ „Du bist ne kleine Schlampe“ und dazu wieder dieses unverschämte Grinsen. Ich könnte ihn erwürgen.

Stattdessen werfe ich nur das Kopfkissen auf ihn. Beinahe wäre es in der Milch gelandet. Nochmal Glück gehabt. Ich krabble zu Tom und schnappe mir das Schokocroissant von seinem Teller. „Hey, meins!“ „Unten ist noch eins… besorg’s dir doch selbst“ Über die Zweideutigkeit meiner Worte bin ich mir schon im Klaren, aber meinen Bruder scheint es nicht zu stören. Er entgegnet nur „Mach ich sowieso“, steht auf und verlässt das Zimmer. Ich pfeife ihm nach. Insider. Nur gut, dass er weg ist, jetzt bekomme ich auch den Rest seines Frühstücks, ohne mich nach unten bewegen zu müssen.

*** „Wir müssen zu Terminal 2“, ruft Felix uns zu. Er läuft voraus, Andy, Tom und ich hinterher. Zu der Frage, warum Andy Felix’ Gepäck trägt, habe ich nur zur Antwort bekommen, dass Felix irgendeinen femininen Tick habe. Jetzt schreit Andy nach vorn „Hey du Schwuchtel, anstatt Anweisungen zu geben, könntest du mir auch mal helfen!“ „Bei was denn?“ Ich lache. Ganz schön gestört. Aber eben unsere Art von Humor. Wir sind eigentlich eine echt coole Gruppe, und ich finde es toll von Andy und Felix, dass sie kein Problem damit haben, dass Tom und ich Brüder sind. Wenn man mal drüber nachdenkt, ist das schon krank. Aber was will man machen? Jetzt haben wir erstmal 3 Wochen Urlaub auf Mallorca vor uns.


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